Netzwerkmoderation

In Netzwerken arbeiten einzelne Personen zusammen, die rechtlich nicht aneinander gebunden sind, wie auch Institutionen bzw. Unternehmen, die ihrerseits von Personen repräsentiert werden. In der Folge sind in solchen Netzwerken die  Strukturen und Beziehungsebenen relativ komplex. Diese freiwilligen Zusammenschlüsse können nicht mit hierarchischer Macht gesteuert werden. Auch die Klärung wichtiger Fragen kann nicht durch Machtentscheid erfolgen. Sie erfordert einen kontinuierlichen Prozess von Verhandlungen, der ständig in irgendeiner Form moderiert werden muss. In jedem Netzwerk besteht somit ein Moderationsbedarf durch einen oder mehrere Akteure.

Moderation ist generell eine externe und neutrale Unterstützung von Gruppenprozessen. In Netzwerken ist die Aufgabe der Moderation in der Regel, neben dieser Unterstützung der Gruppenprozesse zusätzliche Steuerungsfunktionen durch Initiierung und Strukturierung von Arbeiten im Netzwerk zu übernehmen. Dabei muss sie unabhängig von Partikularinteressen bleiben. Deshalb ist es für größere Netzwerke meist hilfreich, für die Moderation eine externe Person zu gewinnen.

Um der komplexen Umgebung gerecht werden zu können, muss die Netzwerkmoderation auf drei Ebenen arbeiten:

  • Strategisch
  • Organisatorisch
  • Sozial / kulturell

Mehr dazu finden Sie im Download „Netzwerkmoderation“.